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Frise'-Kanarien
Frise-Kanarien sind unter der Katigurie Gestaltkanarien oder auch Positurkanarien genannt & darunter :
gerade frisierte Rassen:Nordholländer, Pariser Trompeter,AGI (Arricciato Gigante Italiano),Fiorino, Mehrringer,Paduaner.
Und der Frisierte Figurenkanarienrassen wie Südholländer Kanarien &… gehören zur diesen Familien.
Hier werde ich einige Frise-Kanarien-Rasse ,die ich in Momment züchte beschreiben:
Der Nordholländer:
Dieses ist eine alte Kanarienrasse mit Ursprung in Nordfrankreich oder Holland. Es ist eine Rasse,die sich aus dem nördlichen Frankreich entwickelt hat. Sein Name soll übrigens aus einem Irrtum entstanden sein.
Der Vogel wurde früher „Hollandais du Nord“ genannt. Hollandis war der Name einer damals beliebten Frisur. Demnach wäre mit diesem Vogel der Nördliche Frisierte gemeint, und nicht ein aus dem nördlichen Holland stammender Vertreter. Wir können nur feststellen, dass der Nordholländer anderen Frisé-Rassen sehr nahe steht und Ende des 19. Anfang des 20. Jahrhunderts erzüchtet wurde.
Außer dem Fiorino ist der Nordholländer der einzige der gerade frisierten Rassen, der keine Sekundärfrisuren zeigen darf. Außerhalb des Mantels, der Brustfrisur und der Stützfedern muss der
Nordholländer glattbefiedert sein. Jede Andeutung von Frisuren außerhalb der vorgenannten Gefiederpartien ist fehlerhaft.Die Schwierigkeit bei Zucht dieser Rasse besteht in der eindeutigen
Tennung zwischen Frisuren und glattbefiederten Körperteilen. Hier sind vielfach die Ausstellungsvögel mangelhaft.
Die Größe des Nordholländers liegt bei 17 bis 18 cm.
Der Nordholländer ist in allen Gefiederfarben zugelassen.
Ringgröße: 3 mm / Ausstellungskäfig: Kuppelkäfig
Der Südholländer:
Der Südholländer: Das Gefieder ist seidig und liegt außerhalb der Frisuren glatt an. Er hat ein Federkörbchen auf Brust und Rücken, das in der Mitte gescheitelt ist. Der Vogel zeigt die Form einer >7<. Der Rücken und der Schwanz bilden dabei eine gerade, senkrechte Linie. Es gibt ihn in allen Kanarienfarben auch Schecken sind zugelassen. Sein nördlicher Bruder der Nordholländer ist etwas größer, sonst ähnelt er ihm.
Rassebeschreibung des Südholländers nach COM - und deutschem Standard
Der Südholländer ist eine sogenannte frisierte Figurenkanarienrasse. Er vereinigt Eigenschaften eines frisierten Vogels (Pariser Trompeter u.a.) mit denen einer gebogenen Rasse (Münchener, Bossu Belge u.a.). Am ehesten ist das Erscheinungsbild noch mit dem Bossu Belge zu vergleichen. Breite Schultern und in Arbeitshaltung den Kopf nach vorne gestreckt hat der Südholländer die Form einer 7. Die Beine stehen senkrecht und sind durchgedrückt, wenn sich der Vogel präsentiert. Die Größe soll 16 bis 17 cm betragen, auf deutschen Ausstellungen wird auf die Größe meines Erachtens häufig übersteigerten Wert gelegt (mir geht es selbst manchmal auch so). So gewinnen häufig die größten Vögel, obgleich bei genauerem Hinsehen die typischen Rassemerkmale - insbesondere die Frisuren (s.u.) bei den kleineren Konkurrenten deutlich besser ausgeprägt sind. Außerdem verleitet diese Praxis dazu, dass Züchter häufig Schimmelvögel untereinander verpaaren, um die Größenanforderungen der Bewertungsrichter besser erfüllen zu können. Intensive Vögel sind naturgemäß durch das kürzere Gefieder kleiner im Erscheinungsbild. In jedem Fall ist der Südholländer deutlich kleiner in seiner Erscheinung als beispielsweise der "Bruder" Nordholländer oder auch der Bossu Belge. Er soll nach den Standardzeichnugnen auch eine schlanke Erscheinungsform haben und nicht bullig wirken wie manche Gewinner auf den Ausstellungen dies zeigen.
Neben der Form besitzt der Südholländer wie alle anderen Frisérassen auch die drei Primärfrisuren Mantel (Manteau), Brustfrisur (Jabot / Körbchen) und Stützfedern (Flanquartes). Weitere Frisuren sind nicht erlaubt und werden bei Ausstellungen mit deutlichem Punktabzug bedacht. Außerdem fehlerhaft sind nicht symmetrische Frisuren oder das Fehlen einer Frisur.
Der Südholländer ist in allen Kanarienfarben (einschließlich Rot und Schecken) zugelassen, Ringgröße: 3 mm / Ausstellungskäfig: Kuppelkäfig.
Der Pariser Trompeter:
Er ist der älteste und mit 20 cm der größte Gestaltkanarienvogel in gerader Haltung. Kopf, Brust, Rücken und Schwanz zieren gelockte Federn und es gibt ihn außer in Rot in Gelb, Grün,Weiß,Braun und als Schecke.
Es ist die älteste Frisé-Rasse. Mit ihrer Frisurenfülle sicherlich auch eine der imposantesten Rassen. Bereits 1867 wurde in Paris die erste Vogelliebhabervereinigung gegründet, deren Ziel die Kultivierung des Pariser Trompeters war. Heute ist die Zucht des Pariser Trompeters weltweit verbreitet. Gerade die südlichen Länder mit wärmerem Klima, wie z.B. Italien, werden immer wieder Vögel gezüchtet, die aufgrund ihrer Federfülle und Frisurenvielfalt begeistern. Doch auch Züchter in Deutschland, Belgien und Holland haben es verstanden, ihre Zuchtstämme qualitativ an die des südlichen Europas anzugleichen und ausgezeichnete Pariser Trompeter zu züchten.
Wie und wann der Pariser Trompeter - oder Frisé Parisien, wie er in seinem Heimatland genannt wird - entstanden ist, kann leider nicht mehr genau ermittelt werden oder besser, darüber gibt es die unterschiedlichsten Aussgagen und Vermutungen. Es wird aber angenommen, dass die ersten Vögel mit Frisuren schon gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Paris existierten. Es soll damals schon im Norden Frankreichs eine aufrechte, große und frisierte Rasse gegeben haben - in Roubaix, in Brabant und Mechelen sind sie gezüchtet worden. Aber vielleicht sind diese Vögel doch in Holland entstanden?
Die Hauptfrisuren des Pariser Trompeters sind 1. der Mantel (manteau), 2. die Stützfedern (flanquartes) und 3. die Brustfrisur (jabot).
Der Mantel wird durch Federn gebildet, die beidseitig mit einer Mittellinie zwischen Hals und unterer Rücken möglichst weit abwärts wallen. Die einzelnen Federpartien dieser Frisur müssen breit ausladend seitwärts streben - sie sollen nicht platt auf dem Rücken liegen. Die Scheitellinie soll vertikal verlaufen. In einem Buch wird vom Autor Rahn bereits 1925 die Bezeichnung >rouleau< verwendet, was nichts anderes bedeutet als Rolle, Walze. Dieses zeigt eindeutig, dass die Rückenfedern vom Scheitel aus hochstreben und nicht aufliegen sollen.
Die Stützfedern streben beidseitig unterhalb des Jabot nach oben. Sie müssen elastisch sein, so dass sie weder eng am Körper liegen, noch schlaff an beiden Seiten herabhängen. Sie sollen lang, breit und gut entwickelt sein. Beis zur Flügelhöhe sollen die Stützfedern aufwärts streben.
Bei der Brustfrisur reichen die Federn von beiden Seiten nach vorn um sich dort zu treffen. Während man beim Nordholländer eine möglichst gut markierte Öffnung der Brustfrisur wünscht, soll dies beim Pariser Trompeter nicht sein, sondern hier ist ein sichtbarer Übergang in die Collorette (Kragen) und Bavette (abgegrenzte Partie unterhalb des Schnabels) gewünscht. Unterhalb der Brustfrisur muss sich die frisierte Unterbauchpartie anschliessen.
Zusätzlich zu den vorher erwähnten Haupt- oder Primärfrisuren hat der Pariser Trompeter auch noch die sog. Sekundär- oder Neben- bzw. Ergänzungsfrisuren. Dieses sind: Bouquet, Olive, Collorette, Bavette und Favoriten. Nicht vergessen darf man die vielen unterschiedlichen Kopffrisuren, die den Pariser Trompeter eigentlich erst ausmachen. Hier handelt es sich um die Kopffrisur in Form eines Helmes (Casque), mal ist es die Form einer Mütze (Calotte). Aber auch die Form eines Papageienkopfes (tete de perroquet) oder einer Haube (Capuchon) sind Kopffrisuren, die bei den Trompetern vorkommen.
Jeder Trompeter ist hinsichtlich der Ausführung seiner einzelnen Frisuren ein Individualist. Gerade bei der Bewertung dieser Rasse gehört wirl Erfahrung mit diesen Vögeln dazu, um wirklich alle Einzelheiten zu erkennen, um alle Feinheiten in der Bewertung gerecht zu werden. Bei allen Frisé-Vögeln liegt das Gefieder nicht dachziegelartig übereinander, sondern einzelne Gefiederpartien bilden Frisuren. Gerade Frisé-Vögel müssen eine besondere Gefiederqualität - sprich: Gefiederelastizität - haben, um die angestrebten und geforderten Frisuren zu bilden. Pariser Trompeter, eigentlich alle Frisé-Kanarien, entfalten ihre Gefiederpracht erst bei einer Temperatur von über 18 Grad Celsius. Ausserdem benötigen sie eine längere Zeit, um das Gefieder, das durch evtl. Transport in Unordnung geraten ist, zu ordnen. Daher ist unbedingt erforderlich, dass Frisé-Vögel bei den Bewertungen immer als letzte bewertet werden und wenn möglich im Regal. Ausßerdem sollte der Ausrichter auf die Temperatur der Ausstellungshalle achten.
Der Pariser Trompeter ist eine große Frise-Kanarienrasse in gerader Haltung. Er ist in allen Kanarienfarben einschließlich der Schecken zugelassen.
Ringgröße: 3,2 mm / Ausstellungskäfig: COM-Spezialkäfig
Pariser Trompeter / Kopffrisuren
Bei diesen Kopffrisuren wurde keine Wertung vorgenommen. Allerdings kann man schon auf den ersten Blick oder vielleicht auf den zweiten, ob es sich um eine gute, eine hervorragende oder gar um eine schlechte Kopffrisur handelt. Es ist vorgesehen, zu einem späteren Zeitpunkt eine entsprechende Wertung der Frisuren vorzunehmen.
Die Informationen werden regelmäßig überarbeitet und erweitert. Aktualisierungen finden in entsprechenden Abständen statt. Wir wünschen ihnen einen angenehmen Aufenthalt auf den Seiten unserer Homepage.
Die Inhalt und Beschreibungen hier beziehen sich um hervorragende Rassebeschreibung von dem anderen Zuchtfreunde , und die Teile ,die ich nach meiner Erfahrung zustimme, habe ich an euch weiter geleitet,
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